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Von Verena RiegerZiegler.

 

Als ich das Thema „Pferdeethik“ zugeteilt bekam, dachte ich zuerst, „ein schönes, nicht allzu schweres Thema“. Bei näherer Beschäftigung erkannte ich, dasses sich um ein gar nicht so einfaches, philosophisch hoch anspruchsvolles Thema handelt. Bei noch näherer Betrachtung empfand ich es als ein sehr schönes,nachdenkenswertes und auch sehr wichtiges Thema, dem in der normalen Ausbildung von Pferden meist wenig bis kein Platz gewidmet ist. Ich habe erkannt, dass es tatsächlich die Fragen sind, die ich mir tagtäglich im Umgang mit meinen Tieren stelle und die sich jeder in voller Ehrlichkeit stellen sollte.

 

Begriff „Ethik“

 

Der Begriff „Ethik“ wurde ursprünglich von Aristoteles als Bezeichnung für eine philosophische Disziplin eingeführt.„Die allgemeine Ethik“ – die im Folgenden einfach als Ethik bezeichnet wird – wird heute als eine philosophische Disziplin verstanden, deren Aufgabe es ist, Kriterien für gutes und schlechtes Handeln und die Bewertung seiner Motiveund Folgen aufzustellen.“

 

( www.wikipedia.de :Ethik)© V. RiegerZiegler 2011

 

Die Ethik versucht eine Entscheidungshilfe zu sein bei der Frage, was man in einer bestimmten Situation wie tun soll. Im Gegensatz zu rationalen Entscheidungen, die möglicherweise die alleinigen Interessen eines einzelnen Individuums vertreten können, möglicherweise auch auf Kosten der Interessen eines oder mehrerer andererIndividuen, zielt die ethische Entscheidungsfindung darauf ab, nach moralisch guten Grundsätzen zu handeln, wobei die Handlung auch nachvollziehbar begründet und argumentiert werden können sollte. Die Ethik gibt keine Kochrezepte bestimmten Handelns ab, denn jede Entscheidung sollte situationsspezifisch je nach Erfahrung und Wissen des Handelnden individuell erfolgen und überdacht werden. Es stellt sich die Frage, warum wollen wir überhaupt moralisch gut handeln (dasist durchaus auch eine philosophische Frage, die kontrovers diskutiert wird). Jede menschliche Handlung ist auf ein Ziel hin ausgerichtet. Dieses Ziel bezeichnen Philosophen als „höchstes Gut“ (summum bonum). Dieses höchste Gut kann zum Beispiel sein: Glück, Lust, Macht, Bedürfnisbefriedigung, Freiheit, ... . Kurz und sehr vereinfachend zusammengefasst bewirken moralisch gute Handlungen, die uns zu diesem Ziel führen, in unserem Inneren Glück und Wohlbefinden. Ethisches Handeln und menschliches Eigeninteresse werden immer in einem Konflikt miteinander stehen. Nur wenn der Mensch angenehme Folgen seines Handelns (z.B. Zufriedenheit, Glücksempfinden) erfährt, wird er weiterhin motiviert sein, dieses Handeln weiter zu zeigen.

 

Bedürfnisse des Pferdes

 

Ich werde nun versuchen, langsam den Bogen zwischen Ethik und unserem Umgang mit den Pferden zu spannen. Ich möchte mich hierbei aber nicht auf verschiedene philosophische Denkansätze beziehen, sondern versuchen, mein Verständnis von Ethik im Pferdebereich wiederzugeben. Am Anfang steht also das Ziel. Wir alle könnten unsere Pferde halten und ihnen möglichst naturnahe Lebensumstände gewähren und uns an ihrem Anblick erfreuen. Auch hier haben wir ein Ziel (innere Zufriedenheit, Ruhe). Wir alle aber arbeiten mit unseren Pferden, sprich trainieren sie mit dem Ziel, sie letztendlich reiten zu können. Wir müssen uns eingestehen, dass unser Ziel hier sein kann: eigenes Glücksempfinden, Lust, für den einen auch Freiheit und sicherlich für manche Reiter auch ein gewisses Machtgefühl oder Befriedigung der Selbstdarstellung. Um das Pferd in meinen Augen unmoralischerweise nicht zum Objekt meiner eigenen Bedürfnisbefriedigung heranzuziehen und um das Halten, Ausbilden und Reiten des Pferdes in moralisch positivem Sinne vertreten zu können, muss ich meinen Umgang, die Haltung, die Bedürfnisse und die Art und Weise, wie ich meinem Pferd etwas beibringe, in möglichst artgerechter, positiver Weise adaptieren und überdenken.

 

Stellen wir uns zuerst einmal die Frage: Welche Bedürfnisse hat ein Pferd?

 

           Als Lauftier braucht es genügend Bewegungsmöglichkeit – und das Tag und Nacht,

           es braucht sozialen Kontakt zu Artgenossen,

           es braucht sauberes, artgerechtes Futter und Wasser,

           es braucht Luft, Licht, einen Schutz zum Unterstellen,

           es braucht die Möglichkeit, so viele Entscheidungen wie möglich selbständig treffen zu können (diesen Punkt halte ich für ungemein wichtig und ich werde später noch darauf zurückkommen).

 

Auf die ersten Punkte möchte ich nur kurz eingehen. Pferde sind Lauftiere, die zur Gesund­erhaltung ein gewisses Maß an ständiger, meist langsamer Bewegung brauchen. In der Natur ist das durch die fortwährende Futtersuche gegeben. Diese wird nur hin und wieder je nach Pferdetypus durch schnellere Passagen, Spiele oder Fluchtbewegung unterbrochen. Ein Pferd erfährt das Sättigungsgefühl nicht durch den Füllungsdruck des Magens (dieser ist durch seine Größe gar nicht dazu ausgelegt, in kurzer Zeit große Mengen an Futter aufzunehmen), sondern durch die Anzahl der Kauschläge. Zudem produziert das Pferd ständig Magensäure, sodass Nüchternzeiten über 4 bis maximal 6 Stunden vermieden werden sollten. Die Futtergrundlage sollte aus Kräutern sowie eiweißarmen, rohfaserhaltigen und fruktanarmen Gräsern/Heu bestehen. Studien haben gezeigt, dass nicht die Größe des Auslaufs sondern die Struktur und vor allem die Verteilung des Futters einen Bewegungsanreiz für das Pferddarstellen. Optimal wäre eine Fütterung alle 46 Stunden in kleinen verteilten Portionen sowie Trennung von Wasserbereich, Ruhebereich. Am ehesten kommt für mich das Konzept „Paddock Paradise“ des amerikanischen Hufbearbeiters Jaime W. Jackson an diese naturnahe Haltungsform (Jaime W. Jackson: „Paddock Paradise: A Guide to Natural Horse Boarding“, Star Ridge Publishing,2007). Eine Fresszeitverlängerung bei gleichbleibender Heumenge könnte man auch durch engmaschige (<5 cm Maschenweite) Heunetze bei unbeschlagenen Pferden erzielen.

 

Pferdetraining

 

Ich möchte nun zum für mich sehr wichtigen Punkt des Pferdetrainings kommen. Moralischethisch auf höchstem Niveau arbeitende Tiertrainer kommen nicht aus der Pferdeszene, sondern aus Bereichen, in denen sie keine Möglichkeit haben, das Tier physisch zu kontrollieren, sprich festzuhalten oder Druck auszuüben (Delphine, Vögel), und es so zu einer Mitarbeit zu zwingen. Sie verstehen es, mit dem Tier so umzugehen und es so zu motivieren, dass es freiwillig mitarbeitet.

Welche Voraussetzungen sind dafür notwendig? Hierbei beziehe ich mich auf Steve Martin: „The SECRET of Training Birds“ ( www.naturalencounters.com : Papers and Presentations, 2009).

© V. Rieger Ziegler 2011

 

Was sind nun die Geheimnisse guten, moralischethisch vertretbaren Trainings?

 

           Science (Anwendung und laufende Fortbildung in den Gesetzen der Verhaltensbiologie und den Gesetzen der Lerntheorie sowie Perfektionierung dertraining skills. Die Kenntnis und die Anwendung der Gesetze der Lerntheorie erlauben bessere Trainingserfolge, bessere Planung des Trainings und das Wissen um die Lösung von Problemen.)

 

           Empowerment (Dem Tier Entscheidungsfreiheit zu geben, um seine Umgebung und die Situation, in der es sich befindet, selbst kontrollieren zu können als sehr wichtiges emotionales Grundbedürfnis. Dem Tier wird eine Flucht/Ausweichmöglichkeit gegeben – sowohl der Situation als auch dem Trainergegenüber. Es wird in weiterer Folge durch Vertrauensgewinnung „mir passiert eh nichts“ die Nähe wählen.)

           Communicate (Austausch von Information zwischen dem Trainer und dem Tier durch gegenseitige Beachtung der Körpersprache. Dies erfolgt nicht auf einseitigem Weg – Pferd hat auf meine Körpersprache zu reagieren – sondern auf beidseitigem Weg. Auch der Trainer respektiert die Körpersprache des Pferdes, die sich in Makro und Mikromimik äußert, und stellt sein Verhalten darauf ein.)

           Respect (Jedes Tier wird in seiner Einzigartigkeit und seinen individuellen Verhaltensweisen respektiert. Unerwünschte Verhaltensweisen werden als Ausdruck eines Bedürfnisses angesehen, dem auf den Grund gegangen werden muss.)

           Enrichment (Die Umgebung, den Umgang abwechslungsreich gestalten, das Tier darf selber Entscheidungen treffen und die Folgen der eigenen Entscheidung erleben. Auch das Training selbst sollte oder kann eine Bereicherung für das Tier darstellen, wenn es positiv und artgerecht erfolgt.)

           Trust (Jedes Mal, wenn man etwas tut, was das Pferd mag, dann baut man Vertrauen auf. Jedes Anwenden aversiver Methoden baut Vertrauen ab. Vertrauen ist dann gegeben, wenn das Pferd freiwillig mit seinem Besitzer mitkommt, freudig beim Anblick des Besitzers reagiert, Ruheverhalten in Gegenwart seines Menschen zeigt und auch beim Training, ohne es durch den Strick zu begrenzen, beim Menschen bleibt.)

Nun zum Pferdetraining selbst: Wie kann ich meinem Pferd etwas beibringen? Pferde lernen an der Konsequenz des eigenen Handelns. Ergibt eine Handlung einen für das Pferd danach besseren Zustand, dann wird es in Zukunft diese Handlung öfters zeigen. Ist die Konsequenz der Handlung eine negative, dann wird es in Zukunft diese Handlung weniger oft bis gar nicht mehr zeigen. Auf dieser Basis funktioniert das Lernen mittels positiver Verstärkung (=  Belohnungslernen) und mittels negativer Verstärkung.

 

Möchte ich z.B., dass mein Pferd schneller vorwärtsgeht, dann kann ich beim Belohnungslernen ganz leicht meine Schenkel anlegen, gerade so dass mein Pferd es als Signal spürt, es ihm aber in keinster Weise unangenehm ist. Ich verstärke den Druck nicht, sondern warte ab, bis es richtig reagiert und belohne das sofort (etwas Angenehmes wird hinzugefügt). Beim Lernen mittels negativer Verstärkung werde ich, wenn mein Pferd darauf nicht reagiert den Druck solange erhöhen, bis es dem Pferd lästig bis unangenehm wird und es sich in Bewegung setzt. Daraufhin lasse ich sofort den Druck nach (etwas Unangenehmes wird entzogen).

 

Als Belohnung kann man sogenannte primäre Verstärker einsetzen. Das sind Dinge, die für das Tier lebensnotwendig sind (meist wird hier Futter eingesetzt).Sie haben die stärkste belohnende Wirkung. Sekundäre Verstärker sind Dinge, die dem Tier angenehm sind, die es aber nicht lebensnotwendig braucht. Viele der sekundären Verstärker müssen zuerst konditioniert werden, d.h. für das Tier positiv besetzt werden, damit sie eine belohnende Bedeutung bekommen. Zum Beispiel wird das Pferd anfangs unser stimmliches Lob als relativ neutralwerten, da wir aber in Verbindung mit diesem Lob oft auch noch gleichzeitig ein Leckerchen geben, verknüpft es rasch das Lobwort mit etwas Positivem. Auch nicht jedes Pferd empfindet Kraulen oder körperliche Berührung an sich als Belohnung und angenehm. Auch hier kann man durch Verknüpfung dieser Handlung mit einem Leckerchen bewirken, dass dies vom Pferd als positiv und damit als Belohnung empfunden wird.

Weitere Möglichkeiten, dem Pferd etwas beizubringen, sind positive Strafe (z.B.Schlagen) und die negative Strafe (etwas Angenehmes wird dem Pferd entzogen). Beispiel: Pferd scharrt beim Anblick der Futterschüssel oder bedrängt mich, dann kann ich beim Lernen durch Strafe dem Pferd sofort einen Klaps übers Maul geben (Hinzufügen von etwas Unangenehmen, damit selteneres Zeigen des Verhaltens). Beim Lernen durch negative Strafe drehe ich mich wortlos um und gehe mit der Futterschüssel wieder weg (Entzug von etwas Angenehmen). Das wiederhole ich so lange, bis das Pferd das gewünschte Verhalten(Stillstehen) zeigt.

Für mich persönlich ethisch vertretbar sind das Belohnungslernen und eventuell ergänzend das Vorenthalten einer Belohnung, wenn das Pferd etwas falschmacht. Das Pferd kann dabei selbst und frei entscheiden (Enrichment!) und wird vom Menschen niemals zu einer Handlung gezwungen.

 

Der Mensch lenkt

 

dabei durch gezielt und sinnvoll eingesetzte Belohnungen, welche Handlungener vom Pferd gerne gesehen hätte. Unerwünschte Handlungen werden nicht korrigiert und gestraft, sondern solange ignoriert, bis das Pferd die gewünschte Handlung zeigt. Diese wird sofort belohnt.

Da das Pferd nur in einer Zeit von maximal 3 Sekunden eine Belohnung mit der zuvor gezeigten Handlung verknüpfen kann, ist es wichtig, sekundenschnell und punktgenau zu belohnen. Beispiel: Ich möchte ein schönes Untertreten desinneren Hinterbeins unter den Schwerpunkt erzielen. Hier müsste ich in dem Moment, in dem das Pferd auf meine Hilfe hin schön untertritt, belohnen, um einen guten Lerneffekt zu erzielen. Belohne ich erst, nachdem das Pferd einen Schritt weiter gegangen ist, dann belohne ich nicht das Untertreten, sondern den weiteren einen Schritt vorwärts.

Eine sehr gute Möglichkeit, punkt und sekundenschnell belohnen zu können, ist das sogenannte Clickertraining. Hierbei handelt es sich um eine Art Knackfrosch, mit der ein bestimmtes kurzes Geräusch erzeugt werden kann. Dieses Geräusch hat für das Pferd zunächst keinerlei Bedeutung. Kopple ich es aber anfangs mit der Gabe eines Futters (klassische Konditionierung), dann bekommt das Geräusch Belohnungscharakter (genau das war jetzt die richtige Reaktion!)und man hat Zeit, auch noch ein wenig später das Leckerchen aus der Tasche zu ziehen und es dem Pferd zu geben. Natürlich kann man auch mit einem Lobwort belohnen oder mit Kraulen (vorher auch konditionieren), meist ist man aber damit doch zu langsam oder man spricht es nicht immer gleich aus, sodass es das Pferd vor allem in Stresssituationen nicht immer gleich erkennen kann. Trainiere ich konsequent mittels Belohnungslernen, so wird nur nach erwünschtem Verhalten belohnt, es erfolgt kein zwischenzeitliches „Zustecken“ eines Leckerlis.

Vorteile des Belohnungslernens

 

Die Philosophie des Belohnungslernens umfasst für mich viele ethischmoralisch vertretbare Elemente des Pferdetrainings, mit denen ich meinen Artikel abschließen möchte.

 

           Erwünschtes Verhalten wird belohnt, unerwünschtes ignoriert, niemals gestraft. Abwesenheit von Strafe und unangenehmen Reizen erzeugt eine positive Lernatmosphäre. Nur in einer positiven, stressfreien Atmosphäre ist wirkliches Lernen möglich.

 

           Das Tier wird ungemein motiviert und arbeitet aus eigenem Antrieb, nicht aus Zwang mit. Das elementare Bedürfnis des Pferdes, nämlich eigene Entscheidungen (Handlungen) zu treffen, wird erfüllt. Der Mensch lenkt diese mittels geschickt verabreichter Belohnung in die von ihm gewünschte Richtung.

 

           Der Mensch wird für das Tier berechenbar (bleibt immer positiv, nicht einmallobend, einmal strafend), dadurch wird ein Vertrauensverhältnis aufgebaut. Um es dem Pferd leicht zu machen, erfolgreich zu sein, ist es wichtig, ein genaues Trainingskonzept zu erstellen und in sehr kleinen, den geistigen und körperlichen Möglichkeiten des Pferdes angepassten Schritten zu trainieren. Bei Misslingen einer Übung sollte nicht auf Strafe zurückgegriffen werden, sondern überlegt werden, warum das Pferd sie nicht ausführen konnte. Dann geht man wieder einen Schritt zurück und fängt von neuem zu trainieren an.

Wichtig sind die Beobachtung der Makro und Mikromimik des Pferdes und ein Anpassen des Trainings, um in einer für das Pferd angenehmen Atmosphäre zu bleiben und das Pferd nicht zu überfordern (Verändern des Augenausdrucks, Schweifschlagen, Schnappen als Stresszeichen, etc.).Der Mensch verändert seine eigene Sichtweise auch im Alltag (hin zum Sehen von positiven, lobenswerten Dingen und weg vom negativen Denken [Strafen, Sanktionieren]) und kommt dadurch zu insgesamt positiverem Denken und häufigerem Aussprechen von Lob.

Zusammengefasst sehe ich die Kriterien eines ethischmoralisch guten Umgangs mit dem Pferd dann erfüllt, wenn ich mit meinem Pferd eine gleichberechtigte Partnerschaft lebe. Das betrifft sowohl den allgemeinen Umgang als auch jegliche Form von Training einschließlich des Reitens. In einer gleichberechtigten Partnerschaft hat man gegenseitig Respekt und Achtung voreinander. Man reflektiert Bedürfnisse und geht darauf ein. Man verwendet keine Zwangsmaßnahmen und Druckmittel, um den Partner gefügig zu machen und um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Man bleibt ehrlich und berechenbar. In einer Partnerschaft empfinden beide Partner Freude und Motivation bei der gemeinsamen Arbeit.

 

Genau das zeigen mir meine beiden Pferde tagtäglich, also denke ich, den richtigen Weg beschritten zu haben, und freue mich immer wieder, mit ihnen gemeinsam ein kleines Stück des Weges weiter gehen zu dürfen. Ich gebe uns dabei viel Zeit, nehme oft auch nicht den direkten Weg der Hauptstraße sondern kleine Seitenwege, manchmal auch Umwege oder auch wieder ein kurzes Stück Weg zurück. Aber gerade diese kleinen Wege sind oft wunderschön, und auch wenn wir vielleicht nie unser (mein?) Ziel erreichen werden, freue ich mich überjeden Meter, den ich gemeinsam mit meinen Pferden zurücklegen darf, denn der Weg ist das Ziel!

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