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Von Judith Pirnik

Die traditionelle chinesische Medizin lehrt uns, dass die Gesamtenergie eines Lebewesens in Meridianen, die paarweise auf jeder Körperhälfte angeordnet sind, zirkuliert. Des weiteren wird bzw. wurde die Lebensenergie, Qi, wie sie auch genannt wird, dem betreffenden Lebewesen, Mensch wie Tier, beider Zeugung von den Eltern mitgegeben, und wird in der Nierenregion gespeichert. Von dieser Energie zehrt das Lebewesen sein Leben lang  es ist seine Lebensenergie. Deshalb ist es leicht verständlich, wieso es dermaßen wichtig ist, die Nierenpartie, sowohl bei Mensch als auch beim Tier zu schützen, gut mit seiner Energie umzugehen, denn sie kann nicht wieder ersetzt werden. Gesundheit besteht dann, wenn die Lebensenergie frei in den Meridianen fließen kann.

Zum Verständnis kann man die Meridiane gut mit Bewässerungsgräben eines Feldes vergleichen: Sind alle Bewässerungsgräben gleichermaßen frei, so verteilt sich das Wasser (=Energie) gleichmäßig und die Pflanzen gedeihen gut, was einen vielversprechenden Ernteerfolg verheißt. Sind jedoch Teile der Gräben verlegt, so wird sich das Wasser (= Energie) dort stauen – die Pflanzen in diesem Bereich werden verfaulen und zugrunde gehen. Hinter dem Stau, wo kein Wasser mehr hinkommt, gehen die Pflanzen auch zugrunde, weil das Wasserfehlt und sie verdorren. Beides Bedeutet enorme Ernteeinbußen. Gleiches gilt auch fürs Pferd: Kann die Energie nicht frei fließen, kommt es „Energieausfällen“, sprich: Leistungsverlust.

Beim Pferd und auch beim Menschen erkennt man Energiestaus durch Hitze, hingegen man einen Mangel an Energie durch Kälteabstrahlung bemerkt. Als diplomierter Windhorsecoach ist man dazu ausgebildet, diese Energiemangel bzw. –überschüsse zu ertasten und die Energie im Pferd auszugleichen, damit die Energie wieder frei fließen kann. Denn nur wenn die Lebensenergie frei fließt, wird der ganze Körper des Pferdes mit allen lebensnotwendigen Bestandteilen wie etwa Luft, Nährstoffe, Wasser versorgt und kann in seiner Gesamtheit dem Pferd und somit auch dem Reiter zur Verfügung stehen.

Die Gründe für die „Verlegung der Bewässerungsgräben“ können mannigfaltig sein: Unfälle, Operationen, bestehende und überstandene Erkrankungen, aber auch oft „unsichtbare“, schwer erkennbare Ursachen wie Verspannungen, Narben (oft nur wenige Millimeter lang), Druckstellen – um nur einige zu nennen. Diese bemerkt der Reiter/Pferdebesitzer erst, wenn sie sich schon signifikant bemerkbar machen, wenn sozusagen „der Hut schon brennt“ und das Pferd beim Reiten oder sogar ohne Reiter, Verhaltensauffälligkeiten zeigt.

„Vorbeugen ist besser als heilen!“ sagt ein wahres Sprichwort und deshalb ist es jedem Pferdebesitzer anzuraten sein Pferd regelmäßig energetisch durchchecken zu lassen, denn so kann etwa gegen Verspannungen, egal ob physisch oder psychisch, entweder energetisch, durch Massagen oder durch Bachblüten vorgegangen werden und etwaige Narben entdeckt und entstört werden. Der regelmäßige Energiecheck ist fürs Freizeitpferd genauso wichtig wie fürs Sportpferd, wobei beim Sportpferd frei fließende, zirkulierende Energie und einwandfreie Energiebereitstellung für den sportlichen Erfolg umso wichtiger ist. Doch auch das kranke oder rekonvaleszente Pferd profitiert von einem Energieausgleich, doch muss vor der Behandlung immer der Tierarzt zu Rate gezogen werden, wobei viele Tierärzte eine energetische Behandlung für positiv halten. Eine energetische Behandlung ersetzt niemals den Tierarzt, doch ergeben sich sehr schöne Erfolge, wenn Tierarzt, Besitzer und Energetiker an einem Strangziehen und jeder das seine dem Pferd zukommen lässt.

Bei Fragen zum Thema, Behandlungen oder Seminaren:

Dipl. Windhorsecoach Mag. Judith Pirnik, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

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